Dieter Wolf

 

Wenn ich mich richtig erinnere, fotografiere ich seit meinem vierzehnten Lebensjahr, also seit undenklichen Zeiten. Angefangen hat alles auf die klassische Art und Weise, nämlich mit einer Agfa-Box für das Rollfilmformat 6 x 9 cm.

Bevorzugte Motive waren von Anfang an Landschaft und Architektur. Gerne würde ich Menschen fotografieren. Doch dazu fehlt mir die bei anderen Gesinnungsgenossen immer bewunderte Unbefangenheit, auf andere zuzugehen.

Ich bin trotz intensiver Bemühungen, ein Thema erst im Kopf und dann mit der Kamera zu erarbeiten, immer der typische Amateur geblieben, der seine Motive meistens mit den Augen entdeckt und dann erst im Sucher bearbeitet.

Daher beneide ich nach wie vor jeden, dem das konzeptionelle und damit lehrbuchartige Fotografieren gelingt.

Andererseits lasse ich mir durch diese ernüchternde Selbsterkenntnis den Spaß am Fotografieren nicht nehmen, zumal ich im Laufe der Fotojahre erkannt habe, dass zwischen Behauptung und Realität häufig eine tiefe Kluft besteht. Deutlicher ausgedrückt: es wird nicht immer die Wahrheit gesagt.

Zur Technik: Bei der Agfa-Box bin ich selbstverständlich nicht geblieben. Nachdem ich viele Jahre analog mit 3 Mittelformatkameras in Schwarzweiß und mit 2 Nikon Spiegelreflexsystemen in Farbe fotografiert habe, bin ich inzwischen dem allgemeinen Trend folgend auf die digitale Fotografie umgestiegen. Den ersten Appetit haben mir verschiedene Kompaktkameras verschafft. Und als dann digitale Spiegelreflexkameras erschwinglich wurden, habe ich Ende des Jahres 2006 den endgültigen Umstieg vollzogen. Gleichzeitig habe ich auch die Verarbeitung meiner Fotos in der eigenen Dunkelkammer zugunsten der digitalen Bildbearbeitung am PC aufgegeben.

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